I‘? waitin´ for my fa?her to say “? love y?u s?n”.

I loveyou and I [don’t]wantyoutoloveme back.I w?n`t be there for you. ? will try to. ____? will not disassociate/ !/We will bringbackbringbackbringback.W? will be [?] friends.W? will not /!/ be friends.Fa?her.F?ther.????er.We will bringbackbringbackbringback.W?`re try?ng to –– build up.Silently, each one- a?one /?/A?one /!/[One/!!!/] ???????????????Bec?use w? [youand?] Bec?use youand? have n.thing ton/!/thing to tell andnoth/ /ng to /___ / to each –TOSAYTOEACHOTHER:_ _ _ _ _ _ _ _ _I‘? waitin´ for my fa?her to: I‘? waitin´ for my fa?her to say “? love y?u s?n”. weiterlesen

Zwei. Klimaanlagenerinnerung im Februar.

Ich freue mich.Du freust dich nicht.Du sagst In 50 Jahren bist du Enttäuschung. Ich spucke Spucke, kotze Kotze.Du sagst Sorry Darlin´, but if you wanna leave a message, just start talking at the sound of the tone, ha ha ha. Ich sage auch ha ha ha.Ich lache und schmeiße meinen Telefonhörer an die Wand. Das tat dann mal ganz schön weh.Klimaanlagenerinnerung:Du, Schweißnassrücken, klebt Ich, hängt Wange an Wange, schweben Nackenhaare an Nackthaut, flüstert Du ins Schreien where is my love(?). Suchen beide.Fassen Hände.Fassen Hände sich an.Du fässt mich an.Du sagst IN 50 JAHREN –– und das wars dann wohl.Meine Wirbelsäule … Zwei. Klimaanlagenerinnerung im Februar. weiterlesen

Eins. HALLO an den sunny beach.

Und HALLO von mir. An euch.  Und an mich. Das ist hier ja alles ziemlich neu. Ich bin Juri – das ist der Anfang. Schleimspurig reckt sich Quallenarm entlang sandiger Riffe gen Morgen, napft sich fest, bleibt hängen. Keift. Keimt. Vergisst – und vertrocknet sich. Nebst ihm Scherbenaustern. Langsam, jede Sekunde mitwabernd begrüßt der sunny beach das neue Jahr. Ein großes HALLO an den sunny beach. Es ist hier ganz ok kalt. Wir bauen Wasserschneemänner und haben uns supi viel vorgenommen für die kommenden 365 Tage. Festungsglück mit Glückskeksgelage. Ein Feuerwerkskörper trifft ins Meer, trinkt Hoffnung, schmeckt Salz. Aber hier … Eins. HALLO an den sunny beach. weiterlesen

#11

Manchmal wächst man im Schlaf, so ganz urnatürlich. Man schläft und dann wacht man auf und plötzlich ist man zwei Meter größer oder zwanzig Jahre älter, so von innen und das spürt man auch, nur man sieht es nicht gleich, von außen, und das ist auch ok so. Ich stehe vor dem Spiegel und versuche zu erkennen, wo die Linien sind, die Linien der letzten Jahre, oder die kleinen Ecken, die die Zukunft andeuten, das Blitzen in den Augen, das mir verrät, was ich als Nächstes vorhabe. Denn: Ich weiß es nicht. Ich weiß es nie, meine Pläne brechen aus … #11 weiterlesen

#10 Von Videos, Wut und Pflaumenkuchen

Gestern habe ich ein Video gesehen, an das ich mich extra für diesen Text erinnere. Würde ich nicht hier sitzen und schreiben und denken, es sei wichtig, darüber zu schreiben, hätte ich die Erinnerung daran schon längst in den Papierkorb geworfen. Aber ich sitze nun mal hier und schreibe und weiß, es ist wichtig darüber zu schreiben. Also erinnere ich mich. Das Video wurde in Chemnitz aufgenommen und ein bisschen hoffe ich, dass in einem Monat, wenn dieser Text erscheint, niemand mehr weiß, was das bedeutet. „Was war da nochmal los in Chemnitz?“, würden die Leser und Leserinnen dieses Textes … #10 Von Videos, Wut und Pflaumenkuchen weiterlesen

#9 Hackbraten mit Brockenblick

Oma besuchen und Hackbraten essen ist eins der Dinge, die ich viel zu selten mache, seitdem ich erwachsen bin. Früher haben wir immer gesagt: Alle Omas wohnen in der Weststadt. Jetzt ist es nur noch meine. In einem Hochhaus ganz oben. Wenn sie sich anstrengt, kann sie vom Balkon aus sogar den Brocken sehen. „Mit der 3 kann ich ja ganz bequem durchfahren!“, sage ich als wir am Tisch sitzen und Oma nickt: „Stimmt, da musst du ja nur bei dir einsteigen und bei uns wieder aussteigen. Das geht ja ohne Probleme!“ Stimmt. Der Hackbraten sieht aus, wie Hackbraten aussieht … #9 Hackbraten mit Brockenblick weiterlesen