Stolz und Vorurteil | Thermoboy FK

Vorstellungen

7. Dezember 2018
20:00
8. Dezember 2018
20:00
Zusatzvorstellung
9. Dezember 2018
17:00

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Stolz und Vorurteil

Es ist eine allgemein anerkannte Tatsache, dass im England des frühen 19. Jahrhunderts eine heiratsfähige Dame nur selten darauf hoffen kann, wahre Liebe und eine gute Partie in ein und derselben Person zu finden. Gerade wenn es sich bei dieser Person um einen Mann handelt. Jane möchte heiraten. Lizzie möchte ihre Unabhängkeit. Und Lydia will einfach nur Spaß. Die drei Schwestern begeben sich auf eine abenteuerliche Reise durch die Stände ihrer Gesellschaft und treffen dabei auf eine mächtige Baronin, einen kauzigen Pfarrer, einen undisziplinierten Soldaten und viel Personal. Doch dann ziehen zwei junge, heiratsfähige Männer in die Gegend: der undurchsichtige Darcy und der niedliche Bingley.

Thermoboy FK schauen mit „Stolz und Vorurteil“ durch literarische Figuren auf die Verbindungen zwischen Liebe und Geld, zwischen Zusammenleben und individueller Freiheit – und die Möglichkeit von Theater als Selbstinszenierung und Selbsterfindung. In einer eigenständigen Adaption schreiben sie das Sittengemälde Jane Austens aus dem 19. Jahrhundert neu und fort. Acht Männer spielen dabei Frauen- und Männerrollen und müssen sich so als Performer wie auch als Figuren Fragen nach Repräsentation, Sichtbarkeit und Privilegien stellen.

Eine Produktion von Thermoboy FK in Koproduktion mit dem Theaterdiscounter Berlin | Darsteller: Malte-Levin Behrens, Florian Brunken, Moritz Brunken, Janis Fisch, Jan Felix Hahn, Dennis Dieter Kopp, Felix Scheer, Jasper Tibbe | Text: Florian Brunken, Moritz Brunken, Dennis Dieter Kopp, Felix Scheer, Jasper Tibbe | Bühne, Video: Stefan Gottwill, Malte-Levin Behrens, Moritz Brunken | Kostüm: Harm Coordes, Jan Felix Hahn | Licht: Dennis Dieter Kopp | Musik: Felix Scheer, Simon Geuchen | Gastregie: Leonie Boehm | Produktionsbüro: ehrliche Arbeit – freies Kulturbüro

Gefördert von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa, des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und der Stiftung Niedersachsen

Eintritt: 15 Euro / ermäßigt 5 Euro

(Fotograf: Tim Klausing)