INITIATIVE JAZZ BS: THÄRICHENS TENTETT

Vorstellungen

15. Oktober 2022
19:00

Keine halben Sachen
Jazz-Konzert von Thärichens Tentett

Keine halben Sachen will „Thärichens Tentett“ im Braunschweiger LOT-Theater präsentieren, so der Titel der jüngsten CD der Band zum 20-jährigen „Dienstjubiläum“. Aber – ist ein Tentett an sich nicht bereits eine halbe Sache? Weder Bigband-Rausch noch Kammerjazz-Intimität?

Nun, dem ist nicht so. Kein geringerer als Gerry Mulligan stellte ein 10er-Ensemble zusammen, und auch gegenwärtig herrscht geradezu eine „Tentett-eritis“, wenn man an die Projekte von Lusie Volkmann, Niels Klein, Rebecca Trescher oder Silke Eberhard denkt.

„Thärichens Tentett“ zeigt seit über 20 Jahren, wie erfolgreiches Konzertieren mit dieser Formation funktioniert. In seinen besten Momenten glänzt die Band mit verschachtelten oder zirkulierenden Arrangements, subtilen bis entschlossenen Soli, überraschenden Wendungen und absichtsvollen Querschlägern. So changiert „Thärichens Tentett“ elegant zwischen Affirmation und Überraschung, vertrauten Traditionslinien und gewitzten Ideen.

Wer sich an schlauen Arrangements erfreuen kann, Spaß an intelligent verarbeiteten Texten hat, witzige und tiefgründige Kompositionen schätzt, kommt bei diesem Ensemble, das im Gesamtklang besticht, aber auch genug individuelle Solisten hat, auf seine Kosten.

Eine Veranstaltung der Initiative Jazz Braunschweig e.V.
Kai Brückner: Gitarre | Johannes Gunkel: Bass | Simon Harrer: Posaune | Sven Klammer-Trompete, Flügelhorn | Jan von Klewitz: Altsaxophon, Klarinette | Nikolaus Leiste: Baritonsaxophon, Bassklarinette | Michael Schiefel: Gesang | Kai Schönburg: Schlagzeug | Andreas Spannagel: Flöte, Tenorsaxophon | Nicolai Thärichen: Klavier, Arrangements

Foto: Thärichens Tentett

Karten online oder an folgenden Vorverkaufsstellen: Musikalien Bartels, Touristinfo BS, Konzertkasse BS, sowie an der Abendkasse. 

Eintritt: Abendkasse 30 € / 27 € (ermäßigt) / 10 € (Schüler*innen, Auszubildende und Studierende)

Mit freundlicher Unterstützung durch die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz und das Kulturinstitut der Stadt Braunschweig.