DURST.digital | edgarundallan

Vorstellungen

12. März 2021
20:30
13. März 2021
18:00

DURST.digital
Eine digitale (und trotzdem theatrale) Wassersuche in deinem Wohnzimmer

2017: Eine riesige Feuerfront lässt alles verdampfen, was ihr im Weg steht. Verloren in einer Wüste aus Asche und Glut irrt eine einsame Überlebende umher, auf der Suche nach dem letzten, kostbaren Tropfen.
2037: Eine Gärtnerin der zweiten Marsmission tut alles, um den Pflanzen in ihrer Obhut ein neues Zuhause zu schaffen. Doch solange kein fließendes Nass Leben garantiert, dürsten auch hier die irdischen Setzlinge.
3037: Zwischen aufgegebenen Marskolonien und eingestürzten Lavakanälen wandert ein einzelner Siedler zum Utopia Basin. Eine künstliche Oase mit sprudelnden Quellen, wird man dort finden, hieß es einst.
Zu unterschiedlichen Zeiten und an unterschiedlichen Orten haben die drei Protagonist*innen eines gemeinsam: Alle suchen nach Wasser, das sie dringend zum Überleben brauchen. Auch für das Publikum wird der Durst im partizipativen Online- Format durch exzessiv körperliche Anstrengung zunehmend spürbar. Die digitale Performance lädt als künstlerisches Fitness-Tutorial zum gemeinsam-einsamen Dürsten ein, zum Atmen und Schwitzen.
DURST.digital – ein Full-Body-Workout über das Gefühl, das schon jetzt unsere Zukunft bestimmt.

Und jeweils anschließend: DURSTlöscher – der Aftertalk
Euch dürstet es nach mehr? Ihr seid warmgelaufen und sucht noch nach dem passenden Event zum Runterkühlen? In unserem Durstlöscher – der Aftertalk könnt ihr mit uns ins Gespräch kommen, euch über die Erfahrung austauschen und gemeinsam einen kühlen Drink genießen. Wir freuen uns auf euch.

Der Aftertalk findet jeweils anderthalb Stunden nach DURST.digital statt.

Eine Produktion von edgarundallan | Performance: Sira Möller, Jonas Sausmikat, Winnie Wilka | Musik: Robin Alberding, &Claudia (Mine Wenzel) | Video: Robin Alberding | Ausstattung: Kathi Laage | Assistenz: Julia Valerie Zalewski

Gefördert vom Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, der Stadt Hildesheim und der Friedrich Weinhagen Stiftung

Ein Ticket kostet 5,50. Reservierung unter www.edgarundallan.com/tickets

(Foto: Robin Alberding)