DU KANNST MICH ANA NENNEN | Warzecha & Kompliz*innen

Vorstellungen

27. Januar 2023
20:00
Ausverkauft
28. Januar 2023
20:00

du kannst mich Ana nennen
Ein Tanzstück über Essstörungen für Jugendliche und Erwachsene

“Mein vollständiger Name ist Anorexia Nervosa, aber du kannst mich Ana nennen. Ab jetzt werde ich viel Zeit in dich investieren und ich erwarte das Gleiche von dir. Ich hoffe, wir werden gute Freund:innen.“

Kontrolle über den Körper, über den Appetit, das Hungergefühl und die eigene Gedankenwelt bis hin zum völligen Kontrollverlust über sich selbst. Gezeigt wird eine Krankheit, die für Außenstehende nicht greifbar wird und in der Betroffene in einer Parallelwelt nach Verbündeten suchen, die sie auf ihrer Reise tiefer in die Krankheit begleiten. 

Und Ana bereitet ihnen den Weg. Ana verlangt Disziplin. Ana duldet keine Schwäche.

„Ich werde anfangen, mich in dir einzunisten und ziemlich bald bin ich immer bei dir. Aber das Wichtigste ist: Wir dürfen es niemandem verraten!“

P.S.: Ana lügt

Ein Tanzstück von Anna Maria Warzecha & Kompliz:innen im Projekt “Kontrollverlust”, koproduziert vom LOT-Theater, unterstützt vom LaFT Niedersachen, Spielraum TPZ. und TANZKOOP
Konzept und Choreographie: Anna Maria Warzecha | Co-Choreographie und Tanz: Juri Jaworsky, Anne-Marie Klinger, Nele Rennert | Musik: Christof Littmann | Dramaturgie: Thomas Malorny | Künstlerische Assistenz: Merle Delling | Bühne und Kostüm: Sabine Niemczyk | Lichtkonzept: Daniel Wieschnewski | Technik Gastspiele: Maria Herles | Grafik: Nele Rennert | Produktionsleitung: Andrea Fester

Gefördert von:
1. Phase Prozess: Fonds Darstellende Künste
2. Phase Inszenierung und Aufführungen: Stiftung Braunschweiger Kulturbesitz, Stiftung Niedersachsen, Stadt Braunschweig, Heinrich Dammann Stiftung, Gahnz Stiftung, Friedrich Weinhagen Stiftung
3. Phase Theaterpädagogisches Begleitprogramm: LKJ „Startklar in die Zukunft“

Hinweis: Es werden Essstörungen, physische und psychische Gewalt sowie zärtliche Berührungen im Kontext toxischer Beziehungen thematisiert und explizit dargestellt.
Dauer: ca. 60 Min.
Sprache: deutsch

Grafik: Nele Rennert