TanZzeit Part IV – Die Choreograf_innen

Liebes Publikum, 

für TanZzeit Part IV haben wir sechs Choreograf_innen eingeladen, die ihre aktuellen Arbeiten zeigen werden. Hier sollen Sie die Gelegenheit bekommen, die sechs etwas näher kennenzulernen. 

 

Giovanni Visone

Der gebürtige Italiener Giovanni Visone wurde 2010 bis 2015 beim „balletto di t‘oscana in Florenz ausgebildet. Dort wirkte er zwischen 2012 und 2015 in diversen Produktionen, unter anderem in „Coppelia“ von Fabrizio Monteverde mit, bis er von 2015 bis 2016 der „Delattre Dance Company“ in Mainz angehörte. Seit der Spielzeit 2016 / 2017 ist Giovanni Visone Mitglied des Ballettensembles der Staatsoper Hannover, bis 2019 unter der Leitung von Jörg Mannes und seit 2019 unter der Leitung von Marco Goecke.

(Fotografin: Lillit Hakobyan)

 

Yotam Peled

Yotam Peled wurde 1989 in einem Kibbuz im Norden von Israel geboren. Seit seiner Kindheit begeistert ihn die Bewegung, die er unter Anderem im Capoeira auslebte. Nachdem er seinen Dienst bei den israelischen Verteidigungskräften abgeleistet hatte, begann er im Alter von 21 Jahren zu tanzen und sich in einem zeitgenössischen Zirkus fortzubilden. Im Jahr 2015 zog er nach Berlin und arbeitet seitdem arbeitet freiberuflich als Performer mit verschiedenen europäischen Choreografen. Seine Solo-Performance „Boys don‘t cry“ tourte seit der Uraufführung in Berlin 2017 weltweit in Theatern und öffentlichen Räumen und erhielt zahlreiche Auszeichungen unter anderem von MASDANZA, dem Danzig Tanzfestival, tanzSpeicher Würzburg, Corpo Mobile Rom, EXPLOSIVE Bremen und dem Awaji Art Circus Japan. Seine erste Ensemble-Arbeit „Entropia“ entstand 2018 im Rahmen von „THINK BIG“. Im selben Jahr wurde Yotam ausgewählt für die TalentLAB-Plattform des Großen Theaters Luxemburg, um „ALPHA“ mit seinem Ensemble „Yotam Peled & the Free Radicals“ zu produzieren. Im November 2019 war er Choreograf beim Skopje Tanztheater und produzierte „The Tragedy of the Tiger Beetle“.

(Fotograf: Merlin Ettore)

 

Verónica Segovia Torres

Verónica Segovia Torres wurde im Jahr 2009 Mitglied des Mainzer Ballettensembles. Im Anschluss daran wirkte sie ein Jahr lang als freischaffende Tänzerin. 2015 gehörte sie zum Gärtnerplatztheater in München, bevor sie dann mit dem Ballett Madrid und dem Englischen Nationballett zusammenarbeitete und für eine Vielzahl anderer freischaffender Tanzprojekte verantwortlich war. Seit 2019 tanzt sie an der Staatsoper Hannover.

(Portrait, Fotograf: Ralf Mohr)

 

Tillmann Buala Becker

Der deutsche freiberufliche Choreograf, Bachelor of Dance und Dance Maker Absolvent Tillmann Becker wurde in Indonesien geboren. Seine Karriere als Tänzer begann beim Ballett des Coburger Landestheater, das er auch als Physiotherapeut betreute. Im Anschluss ging er in die Niederlande, um sein Tanz- und choreografisches Vokabular an der ArtEZ University oft the Arts in Arnhem zu bereichern. Noch während seines Studiums gewann er den 2. Preis beim Internationalen Choreografie Wettbewerb in Ludwigshafen „No Ballet“ und wurde mit seinem Duett „The one we act, the other we are “ für den “ITs Krisztina de Châtel Award” in Amsterdam nominiert. Er tanzte mit dem Staatstheater Braunschweig, dem Landestheater Flensburg, dem Theater Bielefeld und dem Unterwegstheater Heidelberg. Freiberuflich wirkte er in freien Projekten in China und Europa mit und kollaborierte zuletzt mit der renommierten Choreografin Helena Waldmann. Tillmanns Werke wurden auf Festivals, an Abenden junger Choreografen und zweimal beim Wettbewerb für Choreografen in Hannover präsentiert. Für seine Arbeit „Babylon“ erhielt er ein Stipendium der Arbeitsgemeinschaft TANZAllianz, Kooperation des Unterwegs Theater Heidelberg und Theater- und Orchester Heidelberg. Sein therapeutisches Wissen und sein kulturelles Erbe sind inhärente Bestandteile der Inspiration in seiner Arbeit.

(Fotograf: Michael Saup)

 

Fabian Cohn

Fabian Cohn, geboren in Basel, absolvierte die 3-jährige Pantomime/Mime-Ausbildung an der ETAGE, Schule für die darstellenden Künste, Berlin. Seither erarbeitet er eigene Projekte in den Bereichen Tanz- und Bewegungstheater, Pantomime und Film und wirkte auch in diversen Produktionen mit. Gemeinsam mit der Choreografin und Tanzwissenschaftlerin Dominika Cohn, gründete er 2010 die YET Company in Berlin, die Produktionen im Bereich des zeitgenössischen Tanzes verwirklicht. In seinen neuesten Arbeiten beschäftigte sich Fabian Cohn insbesondere mit der Poetik von Bewegung und mit emphatischem Empfinden. 2019 wirkte er choreografisch an der Inszenierung der Oper „Die Passagierin“ am Staatstheater Braunschweig mit und choreografierte in Ulan-Bator (Mongolei) die Tanzproduktion “Encounters”. Sein neuestes Tanzstück “umarmen” (2020) ist seine erste abendfüllende Produktion in Niedersachsen.

(Fotograf: Willy Cohn)

 

Michèle Stéphanie Seydoux

Die gebürtige Schweizerin absolvierte ihre Tanzausbildung an der Ballettberufsschule in Zürich und an der Heinz-Bosl-Stiftung in München. Ihre ersten Engagements führten sie ans Theater Dortmund und an die Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf. Seit 2009 tanzt sie an der Staatsoper Hannover, erst unter der Leitung von Jörg Mannes und seit 2019 unter Marco Goecke. Seit vielen Jahren gibt sie auch Tanzworkshops und Yoga-Unterricht, unter anderem für das Ensemble in Hannover. 2018 kreierte sie ihre erste Choreografie „Gravity is quiet“, welche unter anderem auch bei TanZzeit I zu sehen war. Im Rahmen von „all you can dance“ der Staatsoper Hannover ist nun das Stück „Betweenness“ entstanden.

(Fotografin: Heike Mischewsky)

 

Weitere Informationen zu TanZzeit Part IV finden sie HIER

 

(Beitragsbild: Heike Mischewsky)