Eins. HALLO an den sunny beach.

Und HALLO von mir. An euch.  Und an mich. Das ist hier ja alles ziemlich neu. Ich bin Juri – das ist der Anfang.

Schleimspurig reckt sich Quallenarm entlang sandiger Riffe gen Morgen, napft sich fest, bleibt hängen. Keift. Keimt. Vergisst – und vertrocknet sich. Nebst ihm Scherbenaustern. Langsam, jede Sekunde mitwabernd begrüßt der sunny beach das neue Jahr. Ein großes HALLO an den sunny beach. Es ist hier ganz ok kalt. Wir bauen Wasserschneemänner und haben uns supi viel vorgenommen für die kommenden 365 Tage. Festungsglück mit Glückskeksgelage. Ein Feuerwerkskörper trifft ins Meer, trinkt Hoffnung, schmeckt Salz. Aber hier ist es ja schön, ne. Immer schön schön. Der Quallenarm setzt sich in einen Airbus9000 und torkelt zurück nach Germany. Ihm hat es gefallen da, die Austern hat er dort gelassen, er ist jetzt bereit, wieder in den Alltag zurückzukehren.

Der Quallenarm kehrt wieder in den Alltag zurück.

Er kann. Jedes Jahr aufs Neue.

Und alle so am Kiesburgen bauen. Und alle so am Steine stapeln. Wie in den Videos auf YouTube: Ich finde zu mir selber – ich lerne mich von innen kennen und wenn wir sowieso dabei sind, ich bin Juri, hallo/ hallo.

Ich zünde mir ein Europa- Zündholz an – das Feuerwerk hat den Himmel entleuchtet.

Das ist es jetzt also. That’s it. Welcome to the comfort zone, würde ich jetzt sagen, wäre das nicht schon ein Stücktitel, aber so passend wie keiner, also hier. Und jetzt. Willkommen im Festungsglück!