28.02 bis 01.03.09
07.03 bis 09.03.09
Sa 04. | So 05.10. | 20 Uhr
unitedOFFproductions
Alles wird sich hier verändern.
Theaterproduktion + Begleitausstellung + Film | in deutscher und spanischer Sprache
Fünf Personen treffen auf einer stillgelegten Müllkippe zusammen. (Es gibt sogar Kaninchen hier, auch ein paar Hunde, Eulen und jede Menge Ratten.) Ihnen wurde hier Grund und Boden als Besitz versprochen. Auch ein Einkaufszentrum soll hier entstehen, Wohnanlagen und blühende Landschaften. Ausländische Investoren haben sich angekündigt. Sie setzen alles auf eine Karte. Während die fünf beginnen das Land zu besiedeln, erzählen sie Geschichten von ihren täglichen Strategien des Überlebens und denen ihrer Familien. Sie sind entschlossen durchzuhalten, um irgendwann das Stück vom Kuchen abzubekommen, das ihnen endlich zustehen könnte.
Die Theaterproduktion ALLES WIRD SICH HIER VERÄNDERN ist ein bizarres Science-Fiction-Spiel, das unsere scheinbar perspektivlose Gegenwart der neoliberalen Sachzwänge konsequent zu Ende denkt und eine zeitgenössische Schöpfungsgeschichte entwirft.
Die Aufführungen werden von dem Dokumentarfilm DER GESANG DES TZENTZONTLE (El Cantar del Tzentzontle / spanisch mit deutschen Untertiteln / 45 Min.) sowie einer Fotoausstellung über die der Produktion vorangegangenen Recherchereise in Mexico-City begleitet.
Theaterproduktion:
Spieler/innen: Mirca Preißler, Julia Schleipfer, Graciela Glez. de la Fuente, Marco Wittorf, Stefan Barmann
Stückfassung: Henriette Dushe, Dieter Krockauer
Theaterregie: Dieter Krockauer
Dramaturgie: Henriette Dushe
Produktion: Frauke Luther
Filmproduktion:
Dramaturgie/Skript: Graciela Glez. de la Fuente, Dieter Krockauer
Regie: Graciela Glez. de la Fuente
Kamera: Julia Schleipfer, Dieter Krockauer
Fotografie: Henriette Dushe, Mirca Preißler
Schnitt: Volker Schreiner
Eine Koproduktion mit dem Ballhaus Ost Berlin, dem Forum Freies Theater (FFT) Düsseldorf und der Commedia Futura in der Eisfabrik Hannover.
Gefördert vom Land Niedersachsen, der Niedersächsische Lottostiftung, der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz und dem Kulturinstitut der Stadt Braunschweig

